(Foto: Florian Thoß)

AKTUELLES

CD Projekt Musikproduktion Dabringhaus & Grimm (MDG)
Werke von Mozart an der Kristian Wegscheider-Orgel in der
St. Jakobi in Stralsund. Aufnahme 4. bis 6. April 2022
Präsentationskonzert 20. September 2022
Ouverture zu „Le nozze di Figaro“
Arie des Papageno aus „Die Zauberflöte“
Orgelchoral „Ach Gott vom Himmel sieh darein“
(Gesang der Geharnischten aus „Die Zauberflöte“)
Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“ KV 265
Ouverture C-Dur KV 399
Trio (Fuga a tre) G-Dur KV 433
Eine kleine Gigue „Leipziger Gigue“ KV 574
Adagio für Glasharmonika C-Dur KV 356
Fuge Es-Dur KV 153
„Ein Stück für ein Orgelwerk in einer Uhr“ f-Moll/F-Dur KV 594
Adagio-Allegro-Adagio
„Ein Andante für eine Walze in eine kleine Orgel“ F-Dur KV 616
„Ein Orgel Stück für eine Uhr“ Fantasie f-Moll KV 608
Ave verum corpus KV 618
Orgelfassung Franz Liszt

Sa 14. Mai, Pforzheim Schloßkirche, 19 Uhr
Festkonzert zur Einweihung der Steinmeyer- Orgel

nach der Reorganisation durch Orgelbau Mühleisen
Wagner/Karg-Elert: Festmusik aus den Meistersingern
Wagner/Liszt: Pilgerchor aus Tannhäuser
Liszt: Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend
Bach: Toccata, Adagio et Fuga in C BWV 564
Widor: Aus der 5. Orgelsymphonie Allegro vivace
Litaize: Prélude et Danse fuguée
Vierne: Aus der 1. Orgelsymphonie op. 14 Final

SHMF – Schleswig-Holstein Musik Festival
Fr. 05.08.2022 19:30 Uhr Glückstadt
Christoph Schoener

Programm
Johannes Brahms:
Das gesamte Orgelwerk

Johannes Brahms’ Beitrag zur Orgelliteratur findet bequem auf einer einzigen CD Platz, und fällt somit relativ gering aus, wenn man diesen neben seinen umfangreichen Werken für Solostimmen, Kammerensembles, Orchester oder Chor betrachtet. Brahms befasste sich mit der Orgel im Wesentlichen während zwei Lebensphasen: ganz früh, als gerade 20-Jähriger, und gegen Ende seines Lebens – die letzten Noten, die er überhaupt schrieb, sind jene der elf Choralvorspiele für Orgel, welche er dem Andenken seiner lieben, kurz zuvor verstorbenen Freundin Clara Schumann widmete. So weit die Schaffensperioden auch auseinander liegen, so verbindet sie doch die polyphone Stringenz und vollkommene Beherrschung des Kontrapunkts sowie die Ehrfurcht vor der Klangkultur des deutschen Barock und der Renaissance, die Brahms als wesentlichen Eckpfeiler seines künstlerischen Erbes begriff. Wie auch die geistlichen Chorwerke – nicht zuletzt das Deutsche Requiem – kennzeichnet Brahms’ Orgelmusik eine Stimmung demütiger Hingabe und großer melodischer Schönheit. In Glückstadt wird Christoph Schoener Brahms’ gesamtes Orgelwerk aufführen. Als ehemaliger Kirchenmusikdirektor an der Hauptkirche St. Michaelis, Hamburgs Wahrzeichen und einer der bedeutendsten Orte abendländischer Kirchenmusik, zählt der Organist zu den Profiliertesten seiner Generation.