(Foto: Florian Thoß)

AKTUELLES

Der Ordnung halber: Die drei Orgelkonzerte im November (Heilbronn, Bonn-Bad Godesberg und Potsdam) fallen aus.
Termine 2021 werden gesucht, wenn es sinnvoll ist.

Positiv: Immerhin habe ich von 39 geplanten Terminenfür 2020 19 gespielt.
Und:  Das nächste Jahr wird nicht langweilig.

Neue “alte” CDs
einige frühere Aufnahmen sind nun wieder erhältlich, Deitails bei CD-Einspielungen:
Mendelssohn 6 Sonaten op 65 an der Stummorgel in Amorbach (1986)
Reubke Sonate c-Moll und Liszt “Ad nos” an der Ladegastorgel im Dom zu Schwerin (1992)
Liszt: Die großen Orgelwerke, Hamburg St. Michaelis 2011

Aus der Rezension der Mendelssohn CD in Klassik.heute, 14. April 2020
Schoener fährt die Orgelanlage des Michel schön aus ohne dabei angesichts ihrer orchestralen Möglichkeiten in Effekthascherei zu verfallen. Seine Interpretation unterstreicht den mal lyrischen, mal virtuosen Duktus der Musik ohne zu übertreiben. Gleiches trifft auf seine unaufgeregte Art der Interpretation zu. Schoener spielt mit großer Präzision, was gerade bei einigen Stücken aus op. 35 ziemlich tricky ist, aber auch mit großer Leidenschaft. Man hört: hier spielt jemand auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens. Übertreiben ist da gar nicht nötig.
Guido Krawinkel  Klassik.heute 11.04.2020

Rezension:
Schoener begeistert beim Orgel-Akzent
Eine vortreffliche Deutung von Werken von Brahms, Clara und Robert Schumann (Historische Stadthalle Wuppertal)
..…. Schoener gelang eine vortreffliche Deutung dieses Programms. Mit den Dynamiken spielte er sehr nuanciert. Die kammermusikalisch und orchestral gehaltenen Klangfarben widerspiegelten klar die musikalischen Strukturen. Dabei reizte er die Möglichkeiten der Stadthallen-Orgel inklusive Fernwerk voll aus. Gerade mit das wichtigste Variationswerk der Klavierliteratur von Brahms verblüffte. Jeden einzelnen Satz – die Händel-Aria, die 25 Variationen darüber und die abschließende Fuge – des etwas mehr als 30-minütigen komplexen brahmsschen Mammutwerkes gestaltete er dynamisch und klangstilistisch hochmusikalisch anders. Chapeau!
Hartmut Sassenhausen WZ 04.02.2020